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Gutes Aussehen ist für die meisten Menschen heute sehr wichtig. Ein ganz entscheidender Punkt dabei ist die Haut, die wir allerdings oft nicht besonders pfleglich behandeln. Wer denkt schon daran, dass die Haut mit bis zu 1,5 Quadratmetern unser größtes Organ ist. Dieses maßgeschneiderte Kleid bietet uns Tag und Nacht immer wieder Schutz vor Nässe, Kälte, Hitze und Sonne, aber auch vor feindlichen Keimen. Obwohl nur wenige Millimeter dick ist die Haut außerordentlich dehnbar und reißfest. Diese Schutzhülle unseres Körpers setzt sich aus 3 unterschiedlichen Schichten zusammen: Die Oberhaut oder Epidermis, ist nur etwa 0,1 mm dick und erneuert sich von unten her im Laufe von zwei bis vier Wochen vollständig. Die durch die Regeneration neu gebildeten Zellen wandern an die Oberfläche und bilden dort als Hornplättchen eine schützende Schicht. Einen zusätzlichen Schutz bietet die Wasser-Fett-Schicht, die von den Schweiss- und Talgdrüsen produziert wird. Die zweite Schicht ist die Lederhaut oder Dermis, sie beinhaltet Schweiss-, Duft- und Talgdrüsen sowie die Blutgefäße und ist daher für unser Aussehen bestimmend. Die Unterhaut oder Subkutis bildet den Abschluss, sie besteht zum größten Teil aus Fettgewebe, das Wasser speichert und uns dadurch vor Unterkühlung und Stößen schützt. Es ist schon erstaunlich, 1 Drittel der Flüssigkeit des menschlichen Körpers befindet sich in der Unterhaut und ohne diesen Schutz durch die Haut würde der Körper täglich über 20 Liter Wasser verdunsten.
Unsere Haut bietet uns aber nicht nur einen Rundumschutz, sondern durch die Rezeptoren ermöglicht sie uns das Fühlen und Spüren von Berührungen angenehmer aber auch unangenehmer Art. Die angenehmen Berührungen erzeugen oft ein seelisches Wohlbefinden, dagegen lassen uns unangenehme Berührungen z.B. Schmerz empfinden und lösen Gefühle wie Abscheu oder auch Wut aus. Im täglichen Leben kann man sehr oft an der Haut eines Menschen erkenne, wie er sich zurzeit fühlt. Viele Hautkrankheiten haben als Ursache ein seelisches oder psychisches Problem. Sie kennen sicherlich Bemerkungen wie: “Gegen den bin ich allergisch” oder aber “das geht mir unter die Haut”.
Denken Sie über das alles etwas genauer nach, kommen vielleicht auch Sie zu der Erkenntnis, dass man etwas achtsamer mit seiner Haut umgehen sollte und das ist eigentlich gar nicht so schwer
nicht zu oft oder zu heiß baden, nicht zuviel Seife beim Duschen verwenden, nach Bad oder Dusche gut eincremen, keine extremen Diäten machen, sondern langsam und dauerhaft abnehmen, nicht rauchen, sich ausgewogen ernähren, das heißt: viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, viel Trinken und sich regelmäßig wenigstens etwas bewegen
Ein ganz entscheidender Faktor ist aber die Sonne. Dabei ist es erstaunlich, jeder weiß heute, dass starke Sonne der Haut schadet und sogar Krebs verursachen kann und trotzdem, wenn ich mich im Urlaub am Strand umsehe, hat sich die Zahl der “Sonnenanbeter” nicht verringert.
Dazu habe ich Dr. Antonius Schwaaf, Dermatologe aus Bad Essen befragt.
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